Sonntag, 24. Februar 2013

Thema der Woche - Folge 3 - Kreuzsensor, Liniensensor, verschwenken oder nicht?

Hallo zusammen, ich habe mir schon des öfteren Gedanken darüber gemacht, anstatt beim fotografieren den empfindlicheren Kreuzsensor in der Mitte zu benutzen und zu verschwenken, doch lieber die äußeren Liniensensoren nehmen und den Ausschnitt von vorn herein zu wählen.
Da ich nun von Anfang an immer gehört habe, dass Kreuzsensoren die besseren seien und man doch lieber verschwenken sollte, als die Liniensensoren zu nehmen, habe ich dies auch immer fein gemacht. Jetzt hat es mich nun doch mal interessiert in wie fern die Kreuzsensoren wirklich besser sind als die Liniensensoren und wie fern verschwenken besser ist, als einen äußeren Sensor zu nehmen. Auch in hinsicht auf eine neue Camera mit mehreren Kreuzsensoren interessiert mich dieser Test, da doch für die Meisten auch eine Kaufentscheidung von der Anzahl der vorhandenen Kreuzsensoren abhängt.

Dieser Test beschränkt sich allerdings auf Aufnahmen von nicht beweglichen Gegenständen, praktisch vergleichbar mit einem Porträt-Shooting, wie die Sensoren bei extrem beweglichen Objekten reagieren, kann ich hier leider nicht sagen, aber das werde ich bei entsprechenden Temperaturen auch mal testen ;).

Ich habe das Ganze mit meiner EOS 550D getestet, die einen Kreuzsensor in der Mitte hat und 8 äußere Sensoren.

Ich habe jeweils 5 Aufnahmen des rechten Auges der Puppe gemacht aus unterschiedlichen Entfernungen und mit unterschiedlichen Blendenstufen.
Der Ausschnitt zeigt die 100%-Ansicht.

Bevor ich ein Fazit daraus ziehe, zeige ich Euch die Bilder im Vergleich.

Die Aufnahmen wurden mit dem Canon 100mm f/2.8 L Makro von einem Stativ aus mit einer ISO von 100 per Kabelfernauslöser aufgenommen. Die Bilder sind unbearbeitet!

Links mit Kreuzsensor, Mitte geschwenkt, Rechts mit Liniensensor.

Entfernung 0,5m

Entfernung 1m

Entfernung 2m

 

Zu den Aufnahmen mit 0,5m Abstand:

Bei Offenblende scheint der Liniensensor einen Tick besser zu sein als der Kreuzsensor, allerdings kann es auch sein, dass ich nicht richtig getroffen habe :(, denn alle weiteren Aufnahmen sehen gegenteilig aus. 
Ein Verschwenken wird bei dieser Entfernung erst bei Blende 8 verzeihbar. Die Liniensensoren scheinen bis Blende 5.6 ganz gut mithalten zu können, allerdings ist der Kreuzsensor ab Blende 8 sichtlich besser und man hat das Gefühl, dass der Liniensensor bei Blende 5.6 sein Limit erreicht hat und alle nachfolgenden Blenden gleich aussehen.


Zu den Aufnahmen mit 1m Abstand:

Ab einem Meter wird das Ganze schon gar nicht mehr sooo dramatisch. Bei Offenblende ist der Liniensensor zwar etwas benachteiligt, Aber schon ab f/4 ist die Sache so ziemlich ausgeglichen. Verschwenken wird hier schon ab Offenblende toleranter behandelt.

Zu den Aufnahmen mit 2m Abstand:

Ab einem Abstand von 2m ist kaum noch ein Unterschied festzustellen. Die leichte Unschärfe beim Kreuzsensor ab Blende 8 kann wieder dem Benutzer geschuldet sein :P, aber im Großen und Ganzen kann man eigentlich sehen, dass kaum Unterschiede bestehen.


Mein Fazit:

Verschwenken ist durchaus möglich, solange man nicht sehr nah am Objekt dran ist, denn da wird einem nichts verziehen und die Unschärfe schlägt gnadenlos zu ;). Je näher man dran ist, desto eher sollte man also vom Verschwenken abkommen und doch lieber auf den Außensenor wechseln. Je weiter wir vom Objekt wegkommen, desto mehr wird auch das Verschwenken verziehen, das liegt dann aber sicher auch daran, dass ein größerer Teil, bei einer größeren Entfernung scharf dargestellt wird, Thema Schärfentiefe (Nahpunkt, Fernpunkt etc).
Nach diesem Test, kann man meiner Meinung nach auch bei größerer Entfernung, ruhig die äußeren Sensoren benutzen, ohne große Verluste hinnehmen zu müssen und auch im Nahbereich wird es sicherlich bei Normalbetrachtung und normalen Fotoausdrucken nicht wirklich auffallen.
Jetzt muss man nur noch gewillt sein, einen kleinen Knopf zu drücken und den jeweiligen Sensor auswählen ;).

Sollte ich etwas "falsch" erklärt oder vergessen haben, so sagt es mir bitte, ich bin doch noch "klein" ;).

Ich hoffe es hat Euch gefallen :)

Viele Grüße
Euer Easy

Freitag, 15. Februar 2013

Thema der Woche - Folge 2 - Objektive - Welches Objektiv für welchen Zweck?

Objektive - Welches Objektiv für welchen Zweck?

Oft bekomme ich die Frage gestellt, welches Objektiv nehme ich denn für welchen Zweck?
Nun, alles ist natürlich relativ, auch die Wahl des Objektives für einen bestimmten Zweck.
Prinzipiell kann man mit einem Objektiv, egal was für eines es ist, alles fotografieren. Die Frage ist nur, sieht das gemachte Foto, mit dem gewählten Objektiv, auch so aus wie ich es haben wollte?

Ich möchte hier nicht auf bestimmte Hersteller und technische Unterschiede eingehen (auch wenn ich hier Canon und Tamron Produkte zeige ;)), sondern eher auf die verschiedenen Typen an Objektiven. Ich zähle einfach mal auf, was mir persönlich so einfällt, sollte ich etwas vergessen, so sagt es mir bitte und ich trage es nach ;). Auch wenn Euch etwas auffallen sollte, was ich evtl. nicht ganz korrekt erkläre, so sagt es mir bitte, ich bin auch nur Anfänger ;) :P.

Wir beginnen mit dem:

Standard-Zoom Objektive (oder auch Reise-Zoom Objektive)

Mit diesen Objektiven, werden die am Häufigsten verwendeten Brennweitenbereiche abgedeckt, dazu zählen z.B.


15-85mm
17-55mm
18-55mm
18-135mm                                                    
18-200mm
24-70mm
24-105mm
28-135mm
etc.

Da diese Objektive einen relativ großen Brennweitenbereich von Weitwinkel bis Tele besitzen, werden sie auch gerne auf Reisen benutzt, da dort das Wechseln des Objektives eher lästig ist. Aber auch in der Portrait- und Architekturfotografie werden diese Objektive gerne benutzt, allerdings muss man auch beachten, dass Cropcameras mit einem Faktor von 1,6 oder anders, den Weitwinkelbereich ab 24mm für Architekturaufnahmen doch recht einschränken. Für Landschaftsaufnahmen mag es noch gehen.
Speziell die mittleren Brennweiten, wie das 24-70, 15-85 oder auch das 24-105mm Objektiv werden gerne in Portraitfotografie, speziell auch Hochzeitsfotografie oder Reportage benutzt.

Weitwinkelzoom Objektive

Zu den Weitwinkelzoom Objektiven gehören z.B.

8-15mm Fisheye
10-22mm
16-35mm
17-40mm

Alle Weitwinkelzoom-Objektive eignen sich besonders gut für Landschafts,-Architektur-und Innenraumaufnahmen. Das Fisheye Objektiv hat dabei einen sehr speziellen Effekt, nämlich als wenn man durch das Auge eines Fisches schauen würde ;) :P. Man kann damit sehr kreative Spielereien tätigen.
Ich habe leider kein Fisheye-Objektiv, so dass ich es Euch hier nicht bildlich zeigen kann, aber wenn ihr bei einer Suchmaschine den Begriff "Fisheye" eingebt, bekommt ihr sicherlich genug Bilder zu sehen. Auch hier ist natürlich zu beachten, dass die 10mm Brennweiten an einer 1,6x Cropcamera tatsächlich 16mm entsprechen und 17mm --> ca.27mm. Wenn ihr also eine Crop-Camera, wie z.B. die Canon EOS 550D, mit einem Kit-Objektiv gekauft habt, dass einen Brennweitenbereich von 18-55mm hat, dann habt ihr tatsächlich eine Brennweite von ca. 28-88mm, das nur am Rande ;).

Telezoom Objektive

Zu den Telezoom Objektiven gehören unter anderem:

70-200mm
70-300mm
75-300mm
75-250mm
100-400mm


Telezoom Objektive werden in der Regel für Sport-und Tierfotografie benutzt. Vereinzelt auch in der Street-und Peoplefotografie, da man gut aus der Distanz fotografieren kann. Die 70-200mm Brennweite wird auch sehr gerne als Outdoor Portraitlinse genommen.

Festbrennweiten

Festbrennweite bedeutet, das ein Objektiv eine feste Brennweite von z.B. 50mm besitzt, die nicht verändert werden kann, wie z.B. bei einem Zoomobjektiv. Diese Brennweiten haben oft den Vorteil von der Abbildungsleistung, sprich Schärfe, Bokeh, Farbsäume etc., qualitativ besser zu sein, als Zoomobjektive. Bei einer Festbrennweite kann man sich bei der Herstellung auf das wesentliche konzentrieren, bei Zoomobjektiven muss man zusehen, dass man so ziemlich über den gesamten Brennweitenbereich eine "gute" Qualität bekommt, da werden dann schon hier und da ein paar Kompromisse eingegangen, die bei einer Festbrennweite meistens nicht gemacht werden müssen. Es gibt natürlich auch Zoomobjektive die qualitativ sehr hochwertig sind und einer Festbrennweite in nichts nachstehen, aber diese kosten dann auch dementsprechend.....

Die häufigsten Festbrennweiten die man so im Netz liest, sind:

14mm
35mm
50mm
60mm (Makro)
85mm
90mm (Makro)
100mm (Makro)
135mm
200mm


Festbrennweiten von 50mm-135mm werden sehr gerne in der Portraitfotografie benutzt, was nicht heißt, dass man die anderen nicht auch für Portraits benutzen kann, allerdings wird es darunter oder darüber hinaus einerseits qualitativ heikel, z.B. im Weitwinkelbereich gibt es Verzerrungen und stürzende Linien (Stürzende Linien werden auf Fotos vertikale Linien und Kanten genannt, die auf einen gemeinsamen Punkt zustreben, obwohl sie in der Realität parallel verlaufen. Der Effekt tritt auf, wenn die senkrechten oder auch gedacht senkrechten Kanten des Abbildungsgegenstands nicht parallel zur Projektionsfläche liegen. Quelle: Wikipedia) und man sitzt dem Model beim shooten natürlich fast auf dem Schoß ;). Allerdings gibt es natürlich auch hier wieder Ausnahmen, wo Fotografen diese Weitwinkelperspektive als kreatives Mittel einsetzen.
Und je größer die Brennweite ist, desto weiter muss man natürlich auch vom Model weg um es anständig ablichten zu können, manchmal hat man allerdings den Platz nicht dafür ;).

Die preisgünstigsten und die meist benutzten Portraitfestbrennweiten sind momentan das 50mm 1.8 ca. 100 €, 50mm 1.4 ca.330€ oder das 85mm 1.8 ebenfalls ca. 350€. Wer nicht so viel Geld übrig hat, der ist mit dem 50mm 1.8 sehr gut bedient, wer etwas mehr übrig hat, der sollte die nächste Stufe nehmen, ich habe selbst das 1.4 und bin sehr zufrieden damit! Es geht natürlich alles auch noch besser und teurer, aber für den Einstieg ist das völlig ausreichend.

Der Nachteil einer Festbrennweite liegt natürlich darin, dass man die Brennweite am Objektiv nicht verändern kan. Man kann dies allerdings durch annähern und entfernen kompensieren, aber auch hier ist wahrscheinlich mal zu wenig Platz.

Der Vorteil einer Festbrennweite liegt im Wesentlichen darin, dass sie mit einer größeren Anfangsblende ausgestattet sind. D.h. sie können auf Grund der größeren Linse mehr Licht aufnehmen und dies kann speziell bei Dämmerung oder in schlecht beleuchteten Räumen von Vorteil sein. Manche Festbrennweiten sind schon bei "Offenblende", also der größten Blende von z.B. 1.4 knack Scharf, bei anderen muss allerdings 1-2 Blendenstufen abgeblendet werden um ein wirklich scharfes Bild zu bekommen. Alles wieder eine Frage des Preises ;).

Man sollte sich natürlich vorher im Klaren darüber sein, was und wo man fotografieren will und danach seine Objektive kaufen, bzw. einpacken.


Hinter einigen Festbrennweiten habe ich "Makro" geschrieben, dies bedeutet, dass diese Linse eine spezielle Makrofunktion hat. Ich kann mit dieser Linse extrem nah an ein Objekt herangehen und dieses bis zum Abbildungsmaßstab von 1:1 auf dem Sensor abbilden. Ab einem Verhältnis von 1:4 sagt man, ist das Objektiv "Makrofähig". Im Vergleich erzielen normale Objektive einen Abbildungsmaßstab von 1:7- 1:9. Diese Makroobjektive eigenen sich auch sehr gut für die Portraitfotografie. Ich selbst besitze ein 100mm Makroobjektiv und habe damit schon schöne Portraits gemacht :).

Festbrennweiten gehen bis 1000mm wenn ich mich nicht irre. Vielleicht hat jemand Beispiele zu dieser Brennweitendimension, ich glaube von Zeiss gibt es eines.

Sonstige Merkmale

Anfangsblende

Alle Objektive unterscheiden sich dann wiederum darin, dass einige einen konstanten Blendenwert anbieten, wie z.B. bei Zoomobjektiven durchgehend f/2.8, d.h. egal welche Brennweite ich eingestellt habe, es ist immer möglich eine Blende von f/2.8 zu wählen. Einige Festbrennweiten haben z.B einen Anfangsblendenwert von f/1.2, wie das 85mm 1.2, andere Objektive haben einen Blendenwert von z.B. f/4- 5.6, was bedeutet, dass bei der kleinsten Brennweite z.B. 70mm bei einem 70-300mm der kleinste Blendenwert f/4 ausgewählt werden kann und bei größter Brennweite (300mm) der kleinste Blendenwert nur noch f/5.6 eingestellt werden kann. Diese Anfangsblenden machen sich natürlich auch im Preis bemerkbar, je kleiner die mögliche Anfangsblende, oder die dauernd nutzbare Blende, desto höher der Preis des Objektives.

EF-S vs. EF

Der Unterschied beider Objektivarten liegt darin, dass EF-S Objektive speziell für Cameras mit APS-C Sensoren hergestellt werden. Sie sind in der Regel leichter und etwas kleiner als EF-Objektive. Bei Canon ist es so, das auf Grund des Bajonetts ein EF-S Objektiv nicht an einen Vollformatbody angedockt werden kann, wogegen bei Nikon oder Sony dies durchaus möglich ist, allerdings muss man dort mit Einschränkungen rechnen. Das Problem ist, wenn man ein EF-S Objektiv an eine Vollformatcamera anschließt, kann es zu starken Randabschattungen kommen.
 
Übertrieben gesehen, würde es dann so aussehen.
Wenn ein Zoomobjektiv benutzt wird treten diese Randabschattungen eigentlich nur im Weitwinkelbereich auf, so dass man lediglich etwas zoomen muss um diese schwarzen Ränder zu umgehen. Es gibt Cameras, die automatisch den zu sehenden Bildkreis auf APS-C Format umrechnen und auch letztendlich das Bild korrekt anzeigen.

Canonträger sollten also im Vorfeld überlegen, welche Art Objektiv sie sich zuelgen, für den Fall, dass evtl. doch einmal der Umstieg auf Vollformat erfolgen sollte. Ich persönlich kaufe mir keine EF-S Objektive, da ich definitiv vor habe mir eine Vollformatcamera zu kaufen und kann so meine bereits gekauften Objektive weiter benutzen. Sicherlich ist das auch alles eine Kostenfrage.
EF-Objektive lassen sich übrigens problemlos auch an APS-C Cameras benutzen.

Wer Nikon oder Sony-Jünger ist, der kann sich mir der Entscheidung, wechseln oder nicht, ruhig Zeit lassen, da ja beide Objektivvarianten an den APS-C Cameras benutzt werden können.

IS (Image Stabilizer = Bildstabilisator)

Der IS kann in manchen Situationen sehr hilfreich sein, speziell wenn es etwas dunkler geworden ist, fängt der IS schon eine Menge ab. Prinzipiell ist zu sagen, wenn die Verschlusszeit kleiner der eingestellten Brennweite ist, empfiehlt sich der Einsatz eines IS, wenn man nicht auf andere Dinge wie ISO etc. zurückgreifen möchte.

Kleines Beispiel: 
Brennweite 80mm Verschlusszeit 1/60s --> IS
Brennweite 80mm Verschlusszeit 1/80 oder höher ---> IS nicht zwingend nötig.
Bei höheren Brennweiten um 270 oder 300 ist auch schon bei einer Verschlusszeit von 1/300 ein IS sinnvoll.

Der Bildstabilisator ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Der Eine ist sehr leise und man hört lediglich ein leichtes surren, das Bild im Sucher bewegt sich kaum sichtbar andere wiederum tackern das Bild förmlich fest und der Motor ist auch etwas lauter.
Viele fragen dann immer ob ihr Objektiv kaputt sei, oder ob es normal ist?
Es ist von Hersteller zu Hersteller halt anders und dementsprechend auch normal.
Na gut, sollte der IS ganz außergewöhnliche Geräusche machen, kratzen, krächzen oder quietschen, dann ist er evtl. doch kaputt ;) :P.
Ich kann nur sagen ich habe beides, sehr leise IS und etwas lautere, beide funktionieren tadellos. Bei dem etwas lauteren (Tamron 70-300mm) wird das Bild auch förmlich festgenagelt, man sieht also einen kleinen Ruck im Sucher und das Bild steht wie eine Eins, bei dem anderen Objektiv (Canon 100mm Makro) ist dieser Ruck kaum sichtbar und auch die Geräusche sind minimal..
Auch da liegt wieder der Unterschied im Preis, irgendwo müssen halt die paar Euro mehr herkommen, die Qualitativ nicht entscheidend sind, aber fürs Wohlbefinden ;). Ein leises Objektiv hat natürlich immer einen Vorteil, gerade wenn man Tiere in der Natur fotografieren möchte, die sehr sensibel auf Geräusche reagieren, wo wir auch schon beim nächsten Punkt sind.

USM/SWM/SSM/USD/PZD - Ultraschallmotoren

Und wie sie alle heißen.

Unterschieden wird in ringförmiger Ultraschallmotor und Micro-Ultraschallmotor.
Micro-Ultraschallmotoren werden vorzugsweise in kleineren bzw. schmaleren Objektiven verbaut.

Ringförmige Ultraschallmotoren sind beinahe geräuschlos im Fokussieren, wobei die Micro-Ultraschallmotoren schon ein deutlich hörbares Betriebsgeräusch aufweisen.
Auch das Fokussieren geht mit den ringförmigen deutlich schneller als mit den micros.
Ringförmige Ultraschallmotoren werden sehr häufig in professioneleren Objektiven eingesetzt.

Ich hoffe ich konnte Euch ein wenig Licht ins Objektivwirrwarr bringen und freue mich natürlich, wenn ihr das nächste Mal wieder reinschaut ;).

Viele Grüße
Euer Easy

Montag, 11. Februar 2013

Streetfotografie - Part I

Was ich echt interessant finde, ist die People-und Streetfotografie, allerdings kann diese auch sehr mühsam sein. Auf der Suche nach dem "richtigen" Motiv, kann schon mal ein wenig Zeit vergehen und wenn man Pech hat, dann kommt einem gar nichts gescheites vor die Linse. Ich bin heute also mal losgezogen und habe am Berliner Ku-Damm geschaut, ob mir etwas begegnet, was man fotografieren kann.

Es war keine große Ausbeute, aber einige Bilder sind es doch geworden :).

Traurige Realität

Totaler Abriss für die Upper-West

Abtransportiert

Kugelwerbung

wartend

Liebe ist Alles

Was weg muss...

Traurige Realität II

Tolle Sache...so nen Helm....

Schön aufpassen, was die anderen machen


So ein Gulli hat schon was...:D

Traurige Realität III

aufgehangen

Vorne hui, hinten....anders....

Das war´s :)

Grüße
Euer Easy

Freitag, 8. Februar 2013

Dänemark ´08

Ich habe doch tatsächlich noch ein paar Dänemark Bilder gefunden, die es Wert waren, noch ein wenig gepimpt zu werden ;). Das Rauschen in den BIldern ist leider der damaligen Kompaktcamera geschuldet, allerdings hat das auch was, find ich :P.

Es war ein wirklich sehr schöner Urlaub und ich denke immer wieder gerne daran zurück! :)
Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder, du Dänemark du :D.


So, nu die Bilder :).

Grüße
Euer Easy










Sonntag, 3. Februar 2013

Priesterweg - Schöneberger Südgelände

Heute war ich mal unterwegs auf dem Schöneberger Südgelände am S-Bahnhof Priesterweg. Der "Eintritt" kostet 1 €, allerdings ist die Tür offen und jeder muss für sich selbst entscheiden, ob man einen Euro für einen Spaziergang über dieses Gelände ausgeben möchte. Allerdings muss das Gelände auch in Schuss gehalten werden und ich denke den Euro kann man verschmerzen, denn ein Spaziergang auf diesem Gelände ist durchaus einen Euro wert ;).

Das ganze Gelände ist ein ehemaliger Rangierbahnhof, einst der größte Deutschlandweit, der nach nur 60 Jahren wieder  komplett bewachsen ist. Man kann sich jetzt kaum vorstellen, dass auf dem gesamten Gelände, damals kein einziger Baum oder gar ein Strauch gestanden hat. 

Ich wollte das Gelände mal begutachten, da ich vor habe, dort mein nächstes Shooting im Frühjahr stattfinden zu lassen. Ich habe gehört, dass es nicht gerne gesehen wird, wenn man da unangemeldet, "professionell" ein shooting ausrichtet, aber da ich Kontaktdaten vom Betreiber des Geländes habe, werde ich uns natürlich vorher anmelden. Auf dem Gelände gibt es auch eine große Halle, die ehemalige Lokhalle, evtl. kann man da mit voheriger Absprache auch innen Fotos machen, ich werde es heraus bekommen ;). Die Halle wird derezeit schon teilweise von Künstlern etc. genutzt, also mal sehen.

Das Gelände ist recht groß und es gibt eine Menge zu fotografieren und für ein Modelshooting gibt es sehr viele, sehr schöne Hintergründe und Objekte zum Platzieren und shooten.

Allerdings habe ich auch die große schwarze Lok übersehen, bzw. übergangen und dann nicht mehr daran gedacht zurück zu gehen, aber dann bleibt wenigstens noch was für´s nächste Mal ;).

Ich habe  mal ein "paar" :P Fotos gemacht, damit ihr einen kleinen Eindruck bekommt, wie es dort aussieht.

Ich freue mich jedenfalls schon, dort mein nächstes shooting stattfinden zu lassen.

Und nun viel Spass beim Bilder anschauen :).

Grüße
Euer Easy