Donnerstag, 5. Januar 2012

Ich vergaß das Zubehör....

Im Eifer des Gefechtes habe ich doch glatt das Zubehör vergessen, welches man sich doch schon eher zu Anfang holen sollte.Da wäre z.B. ganz wichtig:

"Die Speicherkarte" (ist nämlich bei der Kamera meistens nicht dabei!)

Im Normalfall drückt Euch der Verkäufer gleich eine mit in die Hand, denn ohne Speicherkarte keine Fotos, meistens jedenfalls nicht, diverse Kameras haben auch noch einen internen Speicher, der aber relativ überschaubar ist. So, stellt sich die Frage, was für ein Speicher soll es denn sein, also wie groß und auch wie schnell?
Zuerst müssen wir natürlich wissen, was für ein Typ Speicherkarte benötige ich und wieviel GB Speicher verträgt meine Kamera eigentlich?
Meine Kamera besitzt einen SD-Kartenslot, ergo benötige ich eine SD-Karte. Der Verkäufer Eures Vertrauens gibt Euch die Richtige ;).
Auch bei der Wahl der Größe des zulässigen Speichers der Kamera wird Euch der Verkäufer helfen. Ich persönlich besitze momentan lediglich 1 Karte mit 8GB Speicher, die aber regelmäßig entleert wird.
Greift hier aber bitte nicht zum billigsten Produkt, eure Kamera hat sicherlich auch ein paar Taler gekostet, spart also nicht an den Dingen die wirklich wichtig sind.
Zweites Kriterium für die Speicherwahl ist die Verarbeitungsgeschwindigkeit.
DSLR-Kameras brauchen vorallem für die Serienfunktion eine recht schnelle Speicherkarte. Zu empfehlen ist hier eine Mindestlese/schreibgeschwindigkeit von 10Mbyte/s. Wer allerdings viel und gerne Serienaufnahmen machen möchte und diese dann auch noch unkomprimiert speichern will, z.B. im RAW-Format, der sollte schon zu einer Speicherkarte von 20Mbyte/s greifen. Und wem eine zu wenig ist, der nimmt gleich 2 oder 3 :D.

Soooo,was haben wir da noch.....ach ja.....

"Das Stativ" 

Ein Stativ ist immer dann sinnvoll, wenn man z.B. Aufnahmen in dunkler Umgebung ohne Blitz machen möchte. Wenn man ein anständiges Foto in solch einer Umgebung machen möchte muss man mit einer längeren Belichtungszeit arbeiten und dabei aber die Kamera auch möglichst nicht bewegen, da sonst das Bild verwackelt. Manchmal ist es gewollt, jetzt grad nicht ;). Ansonsten benutzt man ein Stativ meistens auch bei hohen Brennweiten, da dort die Gefahr einer Verwacklung doch sehr hoch ist. Auch wenn das Objektiv über einen sogenannten "Image Stabilizer" auf Deutsch "Bildstabilisator" verfügt wird das wackelfreie fotografieren schon schwerer. Sonst ist ein Stativ natürlich auch für alle Fotografielebenslagen wo man keine Lust hat die Kamera in der Hand zu halten von nutzen.


Um wirklich jegliche Verwacklung zu vermeiden (z.B. Auslöser an der Kamera betätigen) empfiehlt es sich noch einen Funk-oder Infrarotauslöser zu kaufen, ich habe einen und er ist besonders bei Portraitaufnahmen eine große Hilfe.

Das Stativ sollte an sich leicht sein, da ihr es eventuell mal irgendwo mit hinnehmen wollt, gleichzeitig sollte es aber auch einen sicheren Stand haben und nicht gleich beim kleinsten Windzug umkippen, dann haben wir Wackeltechnisch nämlich nichts gewonnen ;).  Vielleicht kann da jemand auch noch aus der Erfahrung heraus den ein oder anderen Stativtipp geben. Hier muss es aber auch vorerst nicht das Teuerste Produkt sein. Ich persönlich habe für mein Stativ knapp 30 Euro ausgegeben und bin damit sehr zufrieden. 

Fortsetzung folgt..........Aufsteckblitz, Fototasche, Filter aller Art, Reinigungsutensilien etc.

 





Montag, 2. Januar 2012

Darf ich vorstellen, meine NEUE!

Als ich mir Gedanken darüber gemacht habe, was ich mir denn für eine Kamera holen werde, war ich mir auf jeden Fall sicher, es muss eine Digitale Spiegelreflexkamera, kurz "DSLR"-Kamera sein.
Allerdings hatte ich keine Ahnung was für eine, also von welchem Hersteller zum Beispiel.
Ich habe mich durch unzählige Foren durchgelesen, immer mit dem Suchbegriff "Spiegelreflex Einsteigerkamera". Ich dachte mir, es muss eine "Einsteigerkamera" sein, ich fange ja gerade erst an, also muss die doch reichen.
Nach unzähligen Stunden der Information in Foren, rumlungern in diversen "Fachmärkten" und im allgemeinen Netz habe ich mich dann letztendlich für eine "Canon EOS550D" entschieden. Für mich ein guter Kompromiss aus totaler Einsteigercam, wie z.B. die Canon EOS1000D oder 1100D und Fortgeschrittener Stufe wie z.B. der Canon EOS 5D. Wenn ich mich für eine 1000D oder 1100D entschieden hätte, hätte ich vielleicht nach kurzer Zeit gemerkt, dass es nicht die richtige Wahl gewesen wäre aufgrund des Umfangs und der Leistung der Kamera. nichts destotrotz bleibt natürlich jedem selbst überlassen, mit was er gerne anfangen möchte.
Die Entscheidung für die Canon EOS550D viel aus völliger Unbefangenheit einem Hersteller gegenüber, aber diesen Namen habe ich zu 95% immer wieder im Netz gelesen und auch Fachpersonal in diversen Shops haben immer wieder auf diese Marke hingewiesen.
Es empfiehlt sicherlich am Anfang ein sogenanntes "KIT" zu kaufen, das bedeutet der Body (das reine Gehäuse) +Objektiv, denn normalerweise gibt es die Dinge auch separat zu kaufen. Diese Kits sind allerdings häufig unterschidlich ausgestattet. Meistens sind es sogenannte Standardobjektive mit Brennweiten von 18-55mm oder 18-135mm. Dort hat man Weitwinkel und Tele für den Anfang in einem.
Wenn man also nach ewigem hin und her eine Entscheidung über die Wahl des Herstellers und Kameratyps getroffen hat, bleibt noch eine vorerst letzte Entscheidung offen: Welches Objektiv in dem KIT enthalten sein? Die Frage hatte sich bei mir recht schnell beantwortet, da bei mir ein wenig der Geldbeutel entschieden hat und der war leider nicht so prall gefüllt. Mein KIT bestand aus dem Body der EOS 550D und einem EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 IS II. Was die einzelnen Zahlen und Buchstaben bedeuten erkläre ich in einem separaten  Tutorial. Das KIT hat Mitte 2011 noch um die 650€ gekostet, mittlerweile wirds wahrscheinlich etwas günstiger zu haben sein. das Objektiv ist sehr leicht und hat einen optischen 4Stufen-Bildstabilisator, es ist für den allgemeinen Einsatz eine sehr gute Wahl.
So..... ich hatte mich informiert, ich habe gekauft und letztendlich hatte ich aber immer noch keine Ahnung was ich mit dieser Kamera machen kann und wie ich sie überhaupt benutze. Also was tat ich? Genau. Ich laß mich schlau :). Weiter geht´s demnächst im Tutorial "Blende, Verschlusszeiten & CO"

P.S. Demnächst werden hier auch einige Fotos von mir zu sehen sein ;).

Euer
Easy

Sonntag, 1. Januar 2012

Wie es bei mir Anfing.....

Ich versuche mal kurz zu erläutern, wie es in mir aussah, als ich vor ca. 6 Monaten anfing mit der "richtigen" Fotografie.
Ich habe bis zu diesem Zeitpunkt keinen eigenen Fotoapparat besessen, jedenfalls nicht in den letzten 5 Jahren. Ich habe immer Fotos mit der Camera meiner Freundin "geschossen".
Zu dem Zeitpunkt waren Blende, Verschlusszeit, Weitwinkel, Tele etc. Wörter mit denen ich relativ wenig anfangen konnte. Warum auch? Jede Camera hat doch dieses super schicke "Drehrädchen", wo man schon bestimmte Dinge wie "Makro" (das kannte ich ;) ), "Sportaufnahmen", "Portrait" oder gar "Nachtaufnahmen" voreinstellen konnte. Dass man aber bei den "Nachtaufnahmen in die Totenstarre verfallen musste um ein einigermaßen anständiges Foto hinkriegen zu können, dass wird einem nicht gesagt ;).
Die beliebteste Einstellung war allerdings ein "Kamerasymbol" = Vollautomatik (zumindest auf der Camera meiner Freundin) oder "P" wie Programmautomatik. Auf "P" konnte man noch ein paar Einstellungen vornehmen, bei der Vollautomatik war man hilflos ausgeliefert. Was ich zu diesem Zeitpunkt aber auch noch nicht wusste, dass ich selbst mit dieser Camera Einstellungen an Blende & Verschlusszeit, sowie ISO etc. vornehmen konnte. Diese Weisheit bekam ich allerdings erst, nachdem ich mir eine eigene Camera kaufte und anfing mich mit dieser zu beschäftigen....
Es kommt natürlich nicht nur auf die Einstellungsmöglichkeiten der Camera an, viele andere Faktoren spielen eine viel wichtigere Rolle, wie zB. das Motiv, die Perspektive, das Licht, die Stimmung.
Ich persönlich glaube, dass manche Menschen von Hause aus, einen Blick für all diese Punkte haben, was das Fotografieren natürlich um einiges leichter macht, wenn man da so etwas wie "Talent" besitzt, aber auch Menschen, die diese Begabung nicht besitzen, können es lernen gute Motive herauszufiltern  und diese auch perfekt in Szene zu setzen.
Ich weiß nicht ob ich einen "Blick" für ein Foto habe, aber zumindest habe ich ein Gefühl dafür und dieses Gefühl möchte ich versuchen an Euch weiterzugeben.
Was ich damit sagen möchte ist, dass man sich nicht zwangsläufig eine High-End-Camera kaufen muss um gute Fotos machen zu können, denn nicht die Camera macht die Fotos, sondern Ihr!
Nehmt Euch mal Eure "Alte" Camera zur Hand und eventuell eine Bedienungsanleitung, dass ist das dicke Buch was Ihr wahrscheinlich wieder zurück in die Verpackung gelegt habt, als ihr die Camera ausgepackt habt ;). Ihr werdet kaum glauben, was ihr damit noch alles anstellen könnt. Was? Ihr könnt mit den Begriffen die dort beschrieben stehen nichts anfangen? Habt keinen Plan und möchtet trotzdem verstehen was es z.B. mit Blende und Verschlusszeit auf sich hat? Oder, ihr habt gar keine Camera und wollt euch eine kaufen, wisst aber nicht was für eine? Dann lest doch einfach mein Tutorial zum Thema "Basics" & meinen Ratgeber "Darf ich vorstellen, meine NEUE" :).

Viel Spass dabei wünscht Euer
Easy